Altmyhl ist der kleinste Stadtteil. Er wurde erst im Wege der kommunalen Neugliederung 1972 der Stadt Hückelhoven angegliedert. Bis dahin gehörte er zur Gemeinde Myhl. Der Ortsname Altmyhl kann bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden.
Baal kann auf eine mehr als 1.100jährige Geschichte zurückblicken. Die erste Erwähnung des Namens Baal erfolgte 893 in einem Güterverzeichnis, in dem die damaligen Besitzungen der Benediktinerabtei Prüm aufgeführt sind.
Brachelen ist ein langgestrecktes Straßendorf. Seine Ursprünge lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Eine Urkunde aus dem Jahr 1170 besagt, daß Oda von Heinsberg ihren Besitz in Brachelen dem Prämonstratenserstift in Heinsberg schenkte.
Doveren gehört zu den ältesten Orten im Stadtgebiet. Die älteste bekannte Urkunde über die Kirche St. Dionysius datiert aus dem Jahr 1178, als das Patronatsrecht der Kirche auf die Abtei Rolduc (Klosterrath beim heutigen Herzogenrath) von Heinrich III. von Limburg als Buße übertragen wurde.
Hilfarth heißt vermutlich "heile Furt" oder "Furt am Heerweg" und liegt am Kreuzungspunkt zweier alter Heerstraßen, über die schon römische Soldaten, Kaufleute und Handwerker gezogen sind. Hiervon zeugen eine römische Begräbnisstätte und Bodenfunde verschiedener Art.
Hückelhoven verdankt seinen Namen dem Erbauer des Hauses Hückelhoven und vermeintlichen Dorfgründer Reinhard von Huckilhoven, der im 13. Jahrhundert die ehemalige Wasserburg als Sitz des gleichnamigen Geschlechtes erbaute.
Millich liegt zwischen weiten grünen Viehweiden und grauen hohen Steinhalden an einer Heerstraße, über die schon römische Legionen gezogen sind.
Die Anfänge Ratheims dürften bis in die Römerzeit zurückreichen. Für diese Vermutung sprechen die Tatsachen, daß der Ort von einer alten Römerstraße berührt wurde, und die in die Außenmauer der Kirche St. Johannes der Täufer eingebauten römischen Fachziegel, die von einem untergegangenen Bau aus der Römerzeit stammen könnten.
Rurich nahe der Rur gelegen, verdankt diesem Fluß seinen Namen. Das Dorf ist durch Ansiedlungen um die Burg Rurich entstanden, die urkundlich nachweisbar im 13. Jahrhundert im Besitz der Herren von Rurich war.